November 5, 2025
Von der Quelle zum System: Wie Wasserqualität die Leistungsfähigkeit von HLK-Anlagen beeinflusst
Der Insider Blog / 5 Min. zum Lesen
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Als Vertriebsleiter von Badger Meter verfügt Tony Lopez über langjährige Erfahrung in der Unterstützung gewerblicher, industrieller und institutioneller Kunden bei der Optimierung ihrer technischen Infrastruktur. In diesem Interview erläutert er, wie fortschrittliche Technologien zur Überwachung der Wasserqualität, intelligente Datenintegration und Durchflussmessung dazu beitragen, Korrosion zu reduzieren, die Effizienz zu steigern und die Lebensdauer der HLK-Infrastruktur zu verlängern.
Die Wasserqualität hat unmittelbaren Einfluss darauf, wie effizient ein HLK-System Wärme überträgt und seine Leistung aufrechterhält. Korrosives oder mineralhaltiges Wasser beschädigt interne Komponenten, schränkt den Durchfluss ein und erhöht den Energiebedarf, während eine ausgewogene Wasserchemie einen gleichbleibenden Betrieb und eine längere Lebensdauer der Anlagen unterstützt.
Durch die Überwachung von Parametern wie Druck, pH-Wert, Leitfähigkeit und gelöstem Sauerstoff (DO) können Betreiber Ungleichgewichte erkennen, bevor Korrosion, Leckagen oder Probleme bei der Wärmeübertragung auftreten. Unkontrolliert können diese Probleme zu größeren Reparaturen, einer verminderten Wärmeübertragungseffizienz oder sogar zu Gesundheitsproblemen führen, beispielsweise durch mikrobiologisches Wachstum innerhalb des Systems.
In Verbindung mit Durchfluss- und Energiedaten liefern Erkenntnisse zur Wasserqualität ein vollständiges Bild des Systemzustands und helfen Betreibern, das gesamte Hydroniknetzwerk zu optimieren, nicht nur einzelne Komponenten.
Wasserqualität wurde mittlerweile als entscheidender Faktor für die Erfüllung moderner Energie- und Nachhaltigkeitsstandards identifiziert. Eine mangelhafte Wasserchemie führt zu Korrosion, Kalkablagerungen und Effizienzverlusten – Probleme, die die Lebensdauer von Anlagen verkürzen und die Betriebskosten steigen lassen.
Der Wandel hin zu vernetzten, datengesteuerten Systemen verändert die Art und Weise, wie Einrichtungen mit diesen Herausforderungen umgehen. Fortschrittliche Technologien zur Überwachung der Wasserqualität bieten nun einen Live-Einblick in die Chemie des Systems, sodass Ingenieure präzise und zeitnahe Anpassungen vornehmen können. Da HLK-Systeme immer intelligenter werden und die Leistungsanforderungen steigen, ist eine kontinuierliche Überwachung für die Gewährleistung von Effizienz, Zuverlässigkeit und Nachhaltigkeit unerlässlich geworden.
Die Verhinderung von Korrosion und Kalkablagerungen beginnt mit einem proaktiven Wassermanagement. Die Überwachung von gelöstem Sauerstoff, pH-Wert, Leitfähigkeit und Druck trägt dazu bei, das chemische Gleichgewicht aufrechtzuerhalten und erste Anzeichen einer Verschlechterung zu erkennen. Kontinuierliche Daten ermöglichen es dem Betreiber, Behandlungsprogramme und Durchflussbedingungen anzupassen, bevor Schäden auftreten, und so die Effizienz und Lebensdauer der Anlagen zu schützen.
Besonders für kritische Einrichtungen wie Krankenhäuser, Reinräume und Rechenzentren, in denen stabile Wasserbedingungen für die Systemverfügbarkeit und Leistung unerlässlich sind, ist dieser Ansatz von großem Wert. Durch die Implementierung automatisierter Überwachungs- und Warnsysteme können Betreiber Probleme frühzeitig erkennen und beheben, was die Wartungskosten senkt, die Zuverlässigkeit verbessert und die Lebensdauer des Systems verlängert.
Zu den häufigsten Warnzeichen zählen Druckschwankungen, verminderte Wärmeübertragungseffizienz, inkonsistente Temperaturregelung, verfärbtes Wasser oder sichtbare Ablagerungen in Sieben und Filtern. In schweren Fällen können Korrosionsfolgen wie Rost oder Lochfraß an Wärmetauschern und Rohrleitungen auftreten.
Werden solche Symptome erkennbar, ist es wahrscheinlich bereits zu Effizienzverlusten gekommen. Eine kontinuierliche, datengestützte Überwachung hilft Betreibern, diese Probleme zu erkennen, bevor sie sich zuspitzen, und so sowohl die Leistung als auch die Lebensdauer der Anlagen zu erhalten.
Planer von mechanischen Anlagen und Wasserqualitätsberater setzen zunehmend auf MetriNet, da es sowohl offene als auch geschlossene HLK-Systeme live und kontinuierlich überwachen kann. Ursprünglich für Trinkwassernetze entwickelt, wurde MetriNet seitdem speziell an die besonderen Anforderungen der Gebäudetechnik angepasst, wo die Aufrechterhaltung einer stabilen Wasserchemie für die Systemleistung, Langlebigkeit und Compliance unerlässlich ist.
Dank seines modularen Aufbaus können Einrichtungen bis zu acht Wasserqualitätsparameter gleichzeitig überwachen. Dabei lässt sich MetriNet so konfigurieren, dass es sich auf wichtige HLK-Parameter konzentriert, oder auch zusätzliche Messwerte erfasst, um tiefere Einblicke in den Betrieb zu gewinnen. Das System kann auch in bestehenden Infrastrukturen nachgerüstet werden und bietet so einen unkomplizierten Weg zur Modernisierung älterer Systeme mit digitaler Echtzeittransparenz.
In Kühl- und Niedertemperatur-Warmwasserkreisläufen bildet die Überwachung von gelöstem Sauerstoff, pH-Wert, Leitfähigkeit und Druck die beste Grundlage für die Gewährleistung von Stabilität und Effizienz. Diese Parameter helfen dabei, frühe Anzeichen von Korrosion, Kalkablagerungen und einem Ungleichgewicht der Zusatzstoffe zu erkennen, die sich auf die Systemleistung auswirken können.
Für Anlagen mit umfassenderen Überwachungszielen können zusätzliche Parameter wie Trübung und Biozide (einschließlich Brom, Chlor, Chlordioxid, Ozon und Wasserstoffperoxid) tiefere Einblicke in die Wasserqualität und die Wirksamkeit der Aufbereitung bieten. Bei begrenztem Budget ist es jedoch am rentabelsten, sich auf gelösten Sauerstoff und den pH-Wert zu konzentrieren, um Korrosion zu verhindern und die Lebensdauer der Geräte im gesamten HLK-Netzwerk zu verlängern.
Viele Einrichtungen beginnen ihren Übergang zur digitalen Wasserqualitätsüberwachung damit, dass sie während geplanter Wartungs- oder Nachrüstungsprojekte intelligente, modulare Sensoren wie MetriNet integrieren. Dank ihres flexiblen Designs lassen sie sich schnell in die bestehende HLK-Infrastruktur installieren und liefern oft innerhalb von 30 Minuten nach der Einrichtung erste Live-Daten. Wenn man mit wichtigen Messpunkten wie Kühlkreisläufen oder Wärmetauscherkreisläufen beginnt, erhält man sofort einen Einblick in den Systemzustand, ohne dass es zu größeren Störungen kommt. Im Laufe der Zeit können zusätzliche Sensoren und Datentools nahtlos in ein Gebäudemanagementsystem oder eine Cloud-Plattform integriert werden, wodurch ein vernetztes Überwachungsnetzwerk entsteht, das die Transparenz, Kontrolle und langfristige Leistung verbessert.
Wasserqualität ist das A und O für die Leistungsfähigkeit eines HLK-Systems. Durch den Einsatz innovativer Technologien wie MetriNet aus der BlueEdge®-Lösungssuite können Systembetreiber Probleme frühzeitig erkennen, Verschlechterungen verhindern und langfristig die Effizienz steigern. Intelligente Wasserqualitätsüberwachung und fortschrittliche Durchflussmessung helfen Ingenieuren dabei, intelligentere, sauberere und nachhaltigere HLK-Netzwerke aufzubauen.
Die BlueEdge®-Lösungssuite vereint Technologien zur Durchfluss-, Energie- und Wasserqualitätsüberwachung in einer Plattform und bietet Einrichtungen einen vollständigen, datengestützten Überblick über die HLK-Leistung sowie die erforderlichen Erkenntnisse zur langfristigen Aufrechterhaltung der Effizienz. Bitte wenden Sie sich noch heute an unsere Experten.
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