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Januar 5, 2026

Den Kreis schließen: HLK-Systeme durch intelligente Kommunikation optimieren

Intelligente Kommunikation macht aus reaktiven HLK-Anlagen prädiktive Systeme. Durch die Übertragung präziser Durchfluss- und Wasserqualitätsdaten über offene Protokolle, Mobilfunk und Cloudplattformen erhalten Facility-Teams Transparenz in Echtzeit, beschleunigen die Diagnose und schaffen die Grundlage für Automatisierung. In diesem Interview erklärt ein Branchenexperte, wie BACnet-Interoperabilität, IoT-Konnektivität und AquaCUE®-Datendienste helfen, Leistung zu optimieren, Energie zu sparen und die Zuverlässigkeit zu erhöhen – ohne den laufenden Betrieb zu verkomplizieren.
Das Dashboard des Gebäudemanagementsystems bietet Echtzeiteinblicke in die Leistung der HLK-Anlagen und den Systemstatus.

Experteninterview: Mithilfe von Datenintelligenz zu intelligenteren HLK-Systemen

Dank seiner langjährigen Erfahrung in der Unterstützung der HLK-Optimierung in gewerblichen, industriellen und institutionellen Umgebungen ist Tony Lopez, Vertriebsleiter bei Badger Meter, der wachsenden Bedeutung intelligenter Kommunikation für die Gebäudeleistung bewusst. In diesem Interview erläutert er, wie die zunehmend vernetzten, energieeffizienten Gebäude von heute von Echtzeitdiagnosen, Mobilfunkendpunkten und cloudbasierten Plattformen profitieren – Technologien, die Betreibern tiefere Einblicke bieten, mehr Kontrolle verschaffen und eine resilientere HLK-Leistung gewährleisten.

Was ist BACnet, welche Vorteile bietet es und welche Bedeutung hat die BTL-Zertifizierung?

BACnet (Building Automation Control Network) ist ein offenes Kommunikationsprotokoll, das die Interoperabilität zwischen Geräten verschiedener Hersteller im Gebäudemanagementsystem ermöglicht. Die BACnet Testing Laboratories (BTL)-Zertifizierung bestätigt, dass ein Produkt die BACnet-Funktionen korrekt implementiert, was Steuerungsintegratoren die Gewissheit gibt, dass es im Netzwerk sofort einsatzbereit ist. ModMAG® magnetisch-induktive Durchflussmesser sind BTL-gelistet, was bedeutet, dass sie die formalen BACnet-Konformitätstests bestanden haben und sich nahtlos integrieren lassen.

Welche Rolle spielen Mobilfunkendpunkte und IoT-Konnektivität in modernen HLK-Systemen?

Mobilfunkendpunkte wie ORION® mit NB IoT/LTE M ermöglichen von Standorten, die schwer zu verkabeln sind oder außerhalb des Gebäudenetzwerks liegen, eine sichere und zuverlässige Kommunikation. Sie eignen sich bestens für die Nutzung mit Messgeräten, die sich außerhalb der BMS-Firewall befinden, und beispielsweise in abgelegenen Technikräumen oder an zahlreichen Campus-Standorten installiert sind. Der Vorteil besteht in einer kontinuierlichen Telemetrie ohne Neuverkabelung durch die IT-Abteilung sowie in Over-the-Air-Updates und einer starken Verschlüsselung zur Gewährleistung der Datensicherheit.

Wann ist der AquaCUE® Flow Measurement Manager die richtige Wahl gegenüber einer nativen Integration ins Gebäudemanagementsystem?

Das Gebäudemanagementsystem wird verwendet, wenn die Integration unkompliziert ist und der Kunde eine lokale Steuerung und Trendanalyse wünscht. AquaCUE wird in der Regel gewählt, wenn Betreiber Daten von mehreren Geräten/Standorten aggregieren, bisherige Firewall-Beschränkungen umgehen oder die Berichterstattung über gemischte Ausrüstung hinweg standardisieren müssen. AquaCUE bietet Cloud-Dashboards, Alarme und Analysen und lässt sich perfekt mit unseren ORION-Mobilfunkendpunkten kombinieren, um eine zuverlässige Fernüberwachung zu gewährleisten

Wie optimiert die Übermittlung von Durchflussmessdaten über ein Gebäudemanagementsystem oder eine Cloudplattform das System?

Die Kommunikation wandelt Durchflussdaten in praxistaugliche Steuerungsempfehlungen um. Mit Echtzeitdaten von Ultraschall- und elektromagnetischen Messgeräten können Teams:

  • Die Auslegungsdurchflüsse überprüfen und den hydraulischen Abgleich aufrechterhalten
  • Überpumpen erkennen und die Pumpendrehzahl optimieren, um den Energieverbrauch zu senken
  • Den Durchfluss mit ΔT (Delta T) korrelieren, um die Wärmeübertragung und Temperaturstabilität zu verbessern
  • Regeln oder Warnmeldungen (z. B. bei übermäßigen Durchflussabweichungen) implementieren und proaktiv eingreifen, statt abzuwarten, bis Beschwerden von Nutzern eingehen

Warum ist kontinuierliche Echtzeitkommunikation entscheidend, um die Leistung der Anlage auf Neugeräteniveau zu halten?

Lasten und Wasserchemie verändern sich ebenso wie die Geräteleistung. Kontinuierliche Telemetrie und ereignisgesteuerte Warnmeldungen decken Probleme wie Luft in Kreisläufen, verschmutzte Filter oder fehlerhafte Ventile frühzeitig auf, sodass Teams eingreifen können, bevor Effizienzverluste auftreten. Dies ist der Unterschied zwischen einer jährlichen Neukalibrierung und einer kontinuierlichen Optimierung, die den Energieverbrauch direkt senkt und den Komfort verbessert.

Wie stärkt die Integration mehrerer Datenströme in eine einzige Plattform die Zuverlässigkeit?

Eine einheitliche Ansicht, die Durchfluss, Energie und Wasserqualität kombiniert, liefert den Systemkontext. Beispielsweise kann ein steigender Pumpen-kW-Wert bei gleichbleibendem Durchfluss auf mechanischen Verschleiß hinweisen und ein fallender ΔT-Wert bei stabilem Durchfluss könnte auf Probleme mit der Spule oder der Steuerung zurückzuführen sein. Wenn der Betreiber das Gesamtbild auf einem Dashboard sieht, kann er Ausfälle verhindern, die Lebensdauer der Anlagen verlängern und Wartungsarbeiten proaktiv planen.

Welche Überlegungen hinsichtlich Cybersicherheit und IT sind bei der Vernetzung von Geräten zu beachten?

Wir empfehlen TLS-verschlüsselte Endpunkte, rollenbasierten Zugriff und eine klare Netzwerksegmentierung. Mobilfunkverbindungen vermeiden das Öffnen eingehender Firewall-Ports, während BTL-gelistete BACnet-Geräte eine vorhersehbare Integration gewährleisten. AquaCUE unterstützt sichere Authentifizierung und Überprüfbarkeit, sodass die umfassendere Konnektivität aus Sicht des IT-Teams und des Facility-Managements unproblematisch ist.

Mit welchen konkreten Leistungskennzahlen und Warnmeldungen sollten Teams beginnen?

Selbst bei modernsten Kommunikations- und Analysetools beginnt die Optimierung mit einigen grundlegenden Kennzahlen. Diese bieten Teams einen sofortigen Einblick in das Systemverhalten und decken frühzeitig Anzeichen für Abweichungen, Ineffizienzen oder Komponentenbelastungen auf:

  • Hydraulischer Abgleich: Durchfluss vs. Auslegungsdurchfluss (±10–15%)
  • Energieeffizienz: Pumpenleistung in kW pro gpm (oder l/s) und ΔT-Stabilität
  • Zustandsprüfungen: Plötzliche Durchflussabfälle/-spitzen, anhaltende Ventilübersteuerungen, Verlust des Sensorsignals

Legen Sie nach der Auswahl der ersten Kennzahlen Warnschwellen fest, die zu klar definierten Maßnahmen führen – z. B. Überprüfung eines Filters, Neugewichtung eines Kreislaufs oder Anpassung eines Wechselrichters – und erweitern Sie dann Ihre Warnstrategie, sobald Ihr Team sich damit vertraut gemacht hat.

Wie unterstützen BlueEdge-Technologien eine bessere Kommunikation und mehr Transparenz in HLK-Systemen?

BlueEdge bietet mehrere Tools, die Betreibern dabei helfen, einen zuverlässigen Datenpfad von den Feldinstrumenten zum Gebäudemanagementsystem oder zur Cloud aufzubauen, darunter:

  • ModMAG magnetisch-induktive Durchflussmesser bieten BTL-Zertifizierung für Plug-and-Play-BACnet-Integration.
  • AquaCUE bietet cloudbasierte Transparenz, Alarme und Analysen und eignet sich ideal für die Einführung an mehreren Standorten und eine firewallfreundliche Bereitstellung.
  • ORION Mobilfunkendpunkte bieten sichere Konnektivität für abgelegene oder schwer zu verkabelnde Standorte.
  • Ergänzende Sensorik unterstützt den Systemkontext, in dem die Überwachung der Wasserqualität relevant ist, und trägt so zur Aufrechterhaltung der Spulenleistung und zum Schutz der Anlagen bei.

Abschließende Überlegungen

Bei intelligenter Kommunikation geht es nicht nur darum, Geräte miteinander zu verbinden, sondern auch darum, vertrauenswürdige Daten in zeitnahe Maßnahmen umzusetzen und die Überwachung und Verwaltung von HLK-Systemen neu zu gestalten. Durch die Kombination von offenen Protokollen, sicherer Mobilfunk-Telemetrie und Cloudanalysen erhalten HLK-Teams die erforderliche Transparenz und Automatisierung, um die Zuverlässigkeit zu erhöhen, Energieverschwendung zu reduzieren und die Leistung in gewerblichen, industriellen und institutionellen Gebäuden aufrechtzuerhalten.

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